Werdegang
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Wie kam es eigentlich dazu, dass Jogi Trainer wurde?
Für eine Mannschaft verantwortlich war Joachim "Jogi" Löw zum ersten Mal 1992, als er in der Schweiz beim FC Winterthur als Spieler unter Vertrag stand. Er trainierte die A-Jugend des Vereins, teilte sich diese Aufgabe allerdings noch mit jemandem. Nach seinem Wechsel zum FC Frauenfeld (dritte Liga) 1994 wurde er für eine Saison Spielertrainer. In der Schweiz begann er dann auch eine Ausbildung zum Fußball-Lehrer, die er aber dort nicht abschloss.
Der Aufstieg in den bezahlten Fußball war quasi schon fest
eingeplant, aber noch während seiner Tätigkeit bei Frauenfeld erreichte ihn dann 1995 eine ziemlich verlockende Anfrage: Rolf Fringer, gerade als neuer Coach beim VfB Stuttgart unter Vertrag genommen, bot ihm die Stelle als Co-Trainer beim VfB an.
Eigentlich war Jogi zunächst gar nicht so begeistert, aber die Bundesliga übte einfach einen zu großen Reiz aus, so dass
er sich schließlich von Fringer "überreden ließ".
Nach einer Saison voller Höhen und Tiefen, die mit Rang 10 endete und nicht mit der erhofften UEFA-Cup-Platzierung, verließ Chefcoach Fringer den Verein -vier Tage vor Beginn der Saison ´96/´97! Jogi übernahm -er war ja der Assistenztrainer- das Kommando.
Und mit ihm, dem "Ersatz" -er hatte damals
die Trainerlizenz noch nicht- lief es plötzlich wunderbar:
Der VfB legte eine Serie hin, blieb die ersten sechs Spieltage unbesiegt. Die Belohnung folgte dann am 21.09.1996. Stuttgarts damaliger Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder befördete Jogi eine Viertelstunde vor Beginn des siebten
Spiels vom Interims- zum Cheftrainer.
Und wie das Leben so spielt: An eben diesem 7. Spieltag kassierte der VfB Stuttgart die erste Saisonniederlage gegen den krassen Außenseiter Fortuna Düsseldorf....
Glücklicherweise warf das allerdings weder Jogi noch die Mannschaft um, und die Saison wurde mit Platz 4 beendet. Und, sozusagen als "Bonus", das Team gewann den DFB-Pokal, gleich der erste Titelgewinn für Jogi in seiner ersten Saison als Chefcoach.
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